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DRK Krankenhaus Sondershausen

Hospitalstraße 2
99706 Sondershausen

Tel.: 0 3632 / 67-0
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Institution Telefonnummer Informationen
Polizei 110  
Feuerwehr und Rettungsdienst 112 In akuten Notfällen, bei lebensbedrohlichen Symptomen (z. B. Bewusstlosigkeit, Krampfanfällen, Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall) rufen Sie bitte direkt den Notarzt (112).
Bundeseinheitlicher ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117 In einigen Regionen startet dieser Service erst später.
Apothekennotdienst Tel.: 0800 / 0022833 Kostenlos, aus dem deutschen Festnetz, rund um die Uhr.
Telefonseelsorge Tel.: 0800 / 1110111  
Im Notfall

Hilfe für den 12-Jährige Manuel aus Angola - Firma Melmak spendet Ultraschallgerät

Der 12-Jährige Manuel kam im November 2017, über das Internationale Friedensdorf aus Angola zur medizinischen Behandlung in unser DRK Krankenhaus nach Sondershausen.

Nach einem Unfall litt er an einer chronischen Infektion des rechten Oberschenkelknochens, die in seinem Heimatland bereits mehrfach operativ behandelt wurde. Eine Verbesserung der Infektion war jedoch nicht erreicht worden. Über das Internationale Friedensdorf kam Manuel somit zu uns in die Klinik. Nach unzähligen Operationen durch unseren Chefarzt Herr Dr. med Reichel und seinem Team der Unfallchirurgie und Orthopädie, zeigte sich eine schnelle Heilung der Transplantate.

Damit Manuels Verletzungen schneller heilen, haben wir auf die Wirkung von Ultraschall gesetzt. Da dieses Verfahren noch neu in der Anwendung ist und keine Zulassung von den Krankenkassen besitzt, ist die Anwendung auf Einzelfälle begrenzt. Die Therapiekosten müssen unter Umständen vom Patienten selbst bezahlt werden Dazu erhält der Patient ein Gerät, welches er regelmäßig für ca. 20 Minuten auf die Haut über der Fraktur aufsetzen muss.

Dank der Firma Melmak aus Reistingen konnten wir für Manuel ein solches Gerät organisieren. Die Kosten hierfür und für die Behandlungszyklen in Angola übernahm die Firma. Hierfür möchten wir uns im Namen von Manuel sehr herzlich bedanken.

Am 08.11.2018 tritt Manuel seine Reise in das Internationale Friedensdorf Dinslaken an, um in den nächsten Tagen wieder zu seiner Familie nach Angola zu gelangen. Im Verlauf werden wir durch Röntgenkontrollen im Land über den Fortgang der Heilung informiert. Eine erneute Vorstellung in unserer Einrichtung zur Mobilisierung des Kniegelenkes ist geplant.

Ob unsere Behandlung dazu beitragen konnte, dass Manuel einmal Profi-Fußballer werden kann, können wir nur hoffen. Wir drücken ihm jedenfalls fest die Daumen.